Sportbootschule Kiel-Friedrichsort Redderkoppel 10 - 24159 Kiel Tel. 0431/54777805-015146455380
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Sportbootschule Kiel - Friedrichsort  Redderkoppel 10     -  24159    Kiel                         Tel.0431/66119888-015146455380Verwaltung:  0431/54777805         

 

Herzlich Willkommen auf den folgenden Seiten. Sie enthalten viel Informationen rund um das Bootfahren und die Sportbootführerscheine.

 

 

Gutscheine für die Sportbootführerscheinkurse vorrätig.

 

 

 

Ich biete Ihnen eine Ausbildung im kleinen Kreis an.

Die Ausbildung zum Sportbootführerschein See und Binnen wird an einem Wochenende von Freitag 18:00 bis 20:00 Uhr und Samstag/Sonntag von 09:00 bis 15:00 Uhr oder in einem 5 Wochenkurs jeweils am Dienstag und Donnerstag in der Zeit von 18:00 bis 20:00 Uhr durchgeführt.

Bei mir werden Sie die Prüfung bestehen, denn wir üben bis alle Manöver klappen.

Fahrstunden erfolgen auf dem Schuleigenen Sportboot. Die Prüfung erfolgt in Schilksee. An den Prüfungstagen beginnt die Prüfung See um 09:00 Uhr und die Prüfung Binnen um 11:00 Uhr. Es können beide Prüfungen an einem Tag durchgeführt werden.Ab 2017 können die Prüfungen auch in Mettenhof abgenommen werden.

 

Jetzt auch Kurse in Wyk / Föhr für Probanden von Amrum und Föhr.

Kurse finden in Wyk / Föhr statt.

Bei genügend Teilnehmern werden die Fahrstunden und die Prüfung in Wyk stattfinden.

 

Bitte informieren Sie sich unter 015146455380

*) nur bei genügend Anmeldungen

 

 

 

Erwerben Sie  jetzt noch den Sportbootführerschein Binnen.

Diesen Kurs biete ich zur Zeit für nur 69,90 € an. Sie benötigen hierfür 1 Passbild, eine Kopie des SBF See und eine Kopie vom Personalausweis. Ein ärztliches Attest entfällt, wenn der SBF See nicht älter als 12 Monate ist.

 

Ebenfalls im Programm ist die Unterweisung für Sportbootfahrer bis 15 PS.

Sie können auch den Fachkundenachweis ( FKN ) erwerben.

Fachkundenachweises für
Seenotsignalmittel gemäß § 1 Absatz 3 Erste SprengV
 
 
Prüfungsinhalt
 
In der Prüfung der Fachkunde sind ausreichende Kenntnisse nachzuweisen über die beim Umgang mit Seenotsignalmitteln zu beachtenden Rechtsvorschriften
des Sprengstoffrechts, über die sichere Handhabung von Seenotsignalmitteln einschließlich ausreichender Fertigkeiten im tatsächlichen Gebrauch.
 
Zudem müssen waffenrechtliche Grundkenntnisse hinsichtlich der Themen Sachkunde, Waffenbesitzkarte, kleiner Waffenschein, Kennzeichung von Waffen nachgewiesen werden.
 
 

 

Der Sportbootführerschein See (SBF See) ist der amtliche Sportbootführerschein zum Führen von motorisierten Booten, die für Sport- und Freizeitzwecke gebaut wurden, im Geltungsbereich der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung, d. h. auf den Seeschifffahrtsstraße (Drei-Seemeile-Zone und Fahrwasser innerhalb der Zwölf-Seemeilen-Zone). Er ist vorgeschrieben beim Führen von Fahrzeugen mit einer Leistung an der Schraube von mehr als 11,03 kW (15 PS). Anders als in der Binnenschifffahrt gibt es keine Beschränkung der Rumpflänge des Boot. Der Bootsführer kann einen geeigneten Rudergänger bestimmen, der nicht im Besitz des Führerscheins sein muss. Der Sportbootführerschein See schließt den Sportbootführerschein Binnen nicht ein und setzt den Besitz des Sportbootführerschein Binnen auch nicht voraus.

 

Amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von motorisierten Sportbooten auf den Seeschifffahrtsstraßen (3 sm). Vorgeschrieben für Fahrzeuge unter Motor mit mehr als 11,03 kW (15 PS).

Zulassung:

  • ab 16 Jahren
  • Tauglichkeit: Vorlage „Ärztliches Zeugnis für Sportbootführerschein-Bewerber“
  • Zuverlässigkeit: Vorlage eines gültigen Kfz-Führerscheines (oder Führungszeugnisses/Verzicht bei Minderjährigen).

Die theoretische Prüfung besteht aus einem Fragebogen.

Ausreichende Kenntnisse

  • der Navigation
  • der Seemannschaft
  • des Seeschifffahrtsrechts
  • der Wetterkunde und
  • der Fahrzeugführung sind nachzuweisen.

In der praktischen Prüfung müssen die theoretischen Kenntnisse auf einem Boot unter Antriebsmaschine umgesetzt und angewendet werden. Es sind verschiedene Manöver (u. a. das Rettungsmanöver) und Knoten vorzuführen.

 

Amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von Sportbooten (unter Motor oder Segel) unter 15 Meter Länge (ohne Ruder und Bugspriet) auf den Binnenschifffahrtsstraßen, vorgeschrieben für Fahrzeuge unter Motor mit mehr als 11,03 kW (15 PS).Nach einer neuen Sportbootführerscheinverordnung ist vorgesehen, dass die Bootslänge auf 20 mtr.geändert wird. Diese Regelung gilt nicht auf dem Rhein.

Es ist vorgesehen, dass diese Verordnung im I. Quartal 2017 in Kraft tritt.

Zulassung:

  • Segeln ab 14
  • Motor ab 16 Jahren
  • Tauglichkeit: Vorlage „Ärztliches Zeugnis für Sportbootführerschein- Bewerber“
  • Zuverlässigkeit: Vorlage eines  gültigen Kfz-Führerscheines (oder Führungszeugnisses / Verzicht bei Minderjährigen).

Die theoretische Prüfung besteht aus einem Fragebogen.

Ausreichende Kenntnisse

  • des Binnenschifffahrtsrechts
  • der Seemannschaft
  • der Fahrzeugführung (Segel- und/oder Motorboot) sind nachzuweisen.

In der praktischen Prüfung müssen die theoretischen Kenntnisse auf einem Sportboot umgesetzt und angewendet werden. Es sind verschiedene Manöver (u. a. das Rettungsmanöver) und Knoten vorzuführen.

 

Grundregeln für Sportbootfahrer

Jedes Boot muss einen geeigneten Führer haben. Er ist für die Sicherheit an Bord und für die Einhaltung der Verkehrsvorschriften verantwortlich. Motorisierte Wassersportfahrzeuge dürfen nur von Personen geführt werden, die das 16. Lebensjahr erreicht haben.

Vor Beginn der Fahrt sollten die technischen Einrichtungen des Bootes auf Funktionsfähigkeit überprüft werden. Ausreichende Sicherheitsausrüstung muss an Bord sein. Bei Fahrten auf Küsten und Seegewässern sind entsprechende Notsignalmittel mitzuführen.

Für jede an Bord befindliche Person muss eine Rettungsweste vorhanden sein. Kinder und Nichtschwimmer sollten Rettungswesten stets angelegt haben.

Das Überladen von Booten mit Personen oder Material ist lebensgefährlich. Bei ungenügend Freibord besteht leicht die Gefahr des Kenterns und Sinkens.

Treibstoff- und Reservekanister oder Gasflaschen sind so zu verstauen, dass sie keiner Hitze und nicht der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind. Es ist stets ausreichend Treibstoff an Bord zu nehmen, damit bei Gefahr jederzeit sofort die Rückfahrt angetreten werden kann.

Offenes Licht oder Feuer am geöffneten Motorraum und an der freigelegten Bilge bedeutet Explosionsgefahr. Vorsicht bei der Bedienung von Kochanlagen mit Gas oder Spiritus.

Wichtig sind Informationen über die Eigenschaften und über die Bestimmungen des zu befahrenden Gewässers. Vor jeder Fahrt auf Küsten- und Seegewässern sind unbedingt die Wetterberichte abzuhören oder einzusehen.

Küsten- und Seegewässer sollten nur mit Booten befahren werden, die für diesen Fahrtbereich geeignet sind. Kleine und unzureichend motorisierte Boote werden durch Wind, Strömung oder Seegang abgetrieben.

Vor Beginn einer jeden Fahrt sind Angehörige, Bekannte oder Hafenbehörden über die Zeitdauer und das Ziel der Reise zu informieren. Die Rückmeldung darf nicht vergessen werden.

Es ist darauf zu achten, dass alle erforderlichen Papiere an Bord sind. Unannehmlichkeiten und Bestrafungen werden dadurch vermieden. Der Abschluss einer Wassersporthaftpflichtversicherung ist unbedingt zu empfehlen.

Das Führen von Sportbooten unter Alkoholeinfluss ist verantwortungslos und strafbar.

Vom Ufer sollte nur im rechten Winkel bei langsamer Fahrt gefahren werden, bis der eigentliche Kurs anliegt.

Seit Oktober 2012 dürfen Sie auf Bundesgewässern im See- und Binnenbereich mit Ausnahme des Rheins bis 15 PS Motorisierung führerscheinfrei Sportboot fahren. Das Mindestalter ist auf 16 Jahre festgelegt. Damit der Einstieg gelingt:
 

Das VDWS Motorbootzertifikat 

Die Zielgruppe für das VDWS Motorbootzertifikat (bzw. Sportbootzertifikat) sind Einsteiger, die Sportboote mit einer Motorleistung bis zu 15 PS fahren möchten. Für erste Erfahrungen auf dem Wasser empfiehlt das Bundesverkehrs-Ministerium praxisorientierte Einsteigerkurse, in denen Grundkenntnisse in Theorie und Praxis vermittelt werden. 

Seit Oktober 2012 ist für Sportboote mit einer Motorleistung an der Propellerwelle bis zu  11,03 kW (15 PS) auf den Bundeswasserstraßen ab 16 Jahren kein Sportbootführerschein Binnen oder See mehr vorgeschrieben.  Im Binnenbereich gilt das für Boote bis 15 Meter Länge und im Seebereich längenunabhängig. Eine weitere Voraussetzung ist die private Nutzung des Bootes.

Auf den Seeschifffahrtstraßen gibt es bis 5 PS keine Altersgrenze für das Fahren ohne amtlichen Sportbootführerschein. Kinder unterliegen der Aufsichtspflicht der Eltern. Von 5 PS bis 15 PS  muss der Schiffsführer mindestens 16 Jahre alt sein. Ab 15 PS ist der Sportbootführerschein-See erforderlich.

 

Weitere Gewässer

Auf dem Rhein muss der Bootsführer ab 5 PS einen amtlichen Sportbootführerschein Binnen vorweisen. Für den Bodensee gibt es separaten Regelungen. Ebenso haben die Bundesländer für Landesgewässer eigene Regelungen erlassen. 

 

Auf dieser Basis hat der VDWS eine Motorboot-Grundausbildung konzipiert, die an den dafür berechtigten Verbandsschulen durchgeführt werden kann. Die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten werden im Motorbootzertifikat bis 15 PS bestätigt, eine Prüfung ist nicht vorgesehen. 

 

Informationen finden Sie der Broschüre 
"Mit 15 PS ohne Führerschein. Die große Freiheit auf dem Wasser"    PDF 1.828 KB

 

 

 

Charterbescheinigung
Auf festgelegten Strecken dürfen Vermieter Boote an Skipper vermieten, die keinen amtlichen Sportbootführerschein haben. Voraussetzung ist ein Charterschein mit einer ausführlichen theoretischen und praktischen Einweisung durch das Charterunternehmen. 

 

Die Charterbescheinigung ist keine generelle Fahrerlaubnis zum Führen von Sportbooten, bewirkt aber als amtlich anerkannte Bestätigung, dass das Führen eines gemieteten Sportbootes

auch ohne vorgeschriebenes Befähigungszeugnis für bestimmte Reviere zugelassen ist. Sie ist nur für die Dauer des Mietvertrages gültig und wird vom Vercharterer des Bootes nach einer ausführlichen Einweisung dem Skipper als Teil des Mietvertrages ausgehändigt.
 

Charterboote dürfen maximal 15 m lang sein und nicht mehr als 12 Personen transportieren (jedoch nicht mehr als im Bootszeugnis zugelassen sind). Eine Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h darf nicht überschritten werden. Außerdem ist eine bestimmte Sicherheitsausrüstung vorgeschrieben und es besteht ein Fahrverbot bei Nacht und unsichtigem Wetter. Für einige Teilstrecken, z. B. den Plauer See, den Schweriner See und die Müritz sind zusätzliche Beschränkungen zu beachten, die Sie in der ADAC Wassersport-Info Charterscheinreviere in Deutschland  PDF, 1,00 MB entnehmen können.

 

 

 

Amtliche Sportbootführerscheine

Der Sportboot-Führerschein-See

SBF-S - Foto: © TCCC
Amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von motorisierten Sportbooten auf den Seeschifffahrtsstraßen (3 sm). Vorgeschrieben für Fahrzeuge unter Motor mit mehr als 11,03 kW (15 PS). Vorgeschrieben auch zum Führen von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten bis zu 300 Meter Abstand vom Ufer bei entsprechender Einzelfallgenehmigung.
Theorie und Praxis
Die theoretische Prüfung besteht aus einem Fragebogen, der ausreichende Kenntnisse der Navigation, der Seemannschaft, des Seeschifffahrtsrechts, der Wetterkunde und der Fahrzeugführung prüft. In der praktischen Prüfung müssen die theoretischen Kenntnisse auf einem Boot unter Antriebsmaschine umgesetzt und angewendet werden. Es sind verschiedene Manöver (u. a. das Rettungsmanöver) und Knoten vorzuführen.

 

Amtliche Sportbootführerscheine

Der Sportboot-Führerschein-Binnen

SBF-B - Foto: © TCCC
Amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von Sportbooten (unter Motor oder Segel) unter 20 Meter*) Länge (ohne Ruder und Bugspriet) auf den Binnenschifffahrtsstraßen, vorgeschrieben für Fahrzeuge unter Motor mit mehr als 11,03 kW (15 PS).
Theorie und Praxis
Die theoretische Prüfung besteht aus einem Fragebogen, dieser prüft ausreichende Kenntnisse des Binnenschifffahrtsrechts, der Seemannschaft, der Fahrzeugführung (Segel- und/oder Motorboot) sind nachzuweisen. In der praktischen Prüfung müssen die theoretischen Kenntnisse auf einem Sportboot umgesetzt und angewendet werden. Es sind verschiedene Manöver (u. a. das Rettungsmanöver) und Knoten vorzuführen.
*) Es ist vorgesehen, dass diese Regelung ( bis 20 mtr. ) im I. Quartal 2017 in Kraft tritt.

 

Amtliche Sportbootführerscheine

Der Sportküstenschifferschein

Sportküstenschifferschein - Foto: © TCCC
Amtlicher, empfohlener Führerschein zum Führen von Yachten mit Motor und unter Segel in Küstengewässern (alle Meere bis 12 sm Abstand von der Festlandküste). Vorgeschrieben zum Führen von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten in den Küstengewässern.

Theorie und Praxis
Die theoretische Prüfung besteht aus einem Fragebogen, einer Kartenaufgabe und ggf. einer mündlichen Prüfung.

 

Amtliche Sportbootführerscheine

Der Sportseeschifferschein

Sportseeschifferschein - Foto: © TCCC
Amtlicher, empfohlener Führerschein zum Führen von Yachten mit Motor und unter Segel in küstennahen Seegewässern (alle Meere bis 30 sm und Ost- und Nordsee, Kanal, Bristolkanal, Irische und Schottische See, Mittelmeer und Schwarzes Meer). Vorgeschrieben zum Führen von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten in den küstennahen Seegewässern.

Theorie und Praxis
Die theoretische Prüfung erfolgt jeweils schriftlich und ggf. mündlich in den vier Prüfungsfächern Navigation, Seemannschaft, Schifffahrtsrecht und Wetterkunde. Es sind umfangreiche Kenntnisse nachzuweisen. In der praktischen Prüfung müssen die theoretischen Kenntnisse über das Führen einer Yacht in küstennahen Seegewässern umgesetzt und angewendet werden. Neben den Pflichtaufgaben (Rettungsmanöver, Radar, Seekarte und Segeln/Fahren) sind ausgewählte Manöver und sonstige Fertigkeiten vorzuführen.

 

Amtliche Sportbootführerscheine

Der Sporthochseeschifferschein

Sporthochseeschifferschein - Foto: © TCCC
Amtlicher, empfohlener Führerschein zum Führen von Yachten mit Motor und unter Segel in der weltweiten Fahrt (alle Meere). Vorgeschrieben zum Führen von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten in der weltweiten Fahrt.
 
Theorie
Die theoretische Prüfung erfolgt jeweils schriftlich und ggf. mündlich in den drei Prüfungsfächernn Navigation, Schifffahrtsrecht und Wetterkunde. Im Prüfungsfach "Handhabung von Yachten" ist eine obligatorische mündliche Prüfung abzulegen. Es sind umfangreiche und vertiefte Kenntnisse u. a. der astronomischen Navigation, des internationalen Seerechts und tropischer Wirbelstürme nachzuweisen. Hinzu kommt die Handhabung eines Sextanten (Messen, Bestimmen, Erläutern). Eine praktische Prüfung wird nicht durchgeführt.
 
Sonstiges zum Boot-Führerschein
Die Sportbootführerscheine Binnen und See haben auch hinsichtlich des
Versicherungsschutzes Bedeutung, da die Versicherungen nur dann für berechtigte
Schadenforderungen aufkommen, wenn der deutsche Schiffsführer im Besitz des
Befähigungsnachweises - nach unseren Vorschriften - für das zu befahrene Revier
ist. Dies kann auch für die weiteren Sportbootführerscheine gelten.
Bootsführerscheine der ehemaligen DDR werden anerkannt. Eine Umtauschfrist gibt
es nicht. Es ist allerdings unbedingt zu empfehlen, diese beim DMYV in einen
Sportbootführerschein umschreiben zu lassen. Im Falle eines Verlustes fehlt ein
Nachweis und für das Ausland ist die Umschreibung zwingend.
 

Grundlage: Sportbootführerscheinverordnung-Binnen

Amtlich vorgeschrieben auf allen Binnenschifffahrtsstraßen, d. h. innerhalb des Geltungsbereichs der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (z. B. Lahn, Neckar, Main, Saale, diverse Kanäle, Binnenbereiche der Elbe, Weser) und der Schifffahrtspolizeiverordnungen für Rhein, Mosel und Donau.

Der Sportbootführerschein-Binnen ist vorgeschrieben zum Führen von Sportbooten mit einer Länge von weniger als 20 m*) (ohne Ruder und Bugspriet) auf den Binnenschifffahrtsstraßen, die mit einer Antriebsmaschine von mehr als 11,03 kW (15 PS) bzw. 3,69 kW (5 PS) auf dem Rhein ausgestattet sind.

Für Fahrzeuge außerhalb des Rheins gelten die bis zum 31. Dezember 1997 erteilten Sportbootführerscheine-Binnen ohne weiteres mit der bisherigen Berechtigung (< 15 m3 Wasserverdrängung) weiter.

Voraussetzungen für den Erwerb (Auszug):
Mindestalter 16 Jahre; körperliche und geistige Tauglichkeit (ausreichendes Sehvermögen, ggf. mit Sehhilfe; ausreichendes Farbunterscheidungsvermögen; ausreichendes Hörvermögen, ggf. mit Hörhilfe); Zuverlässigkeit (Vorlage eines Kfz-Führerscheines bzw. Führungszeugnisses für Behörden, grundsätzlich jedoch nicht bei Bewerbern unter 18 Jahren).

Prüfungen werden von den Prüfungsausschüssen des Deutschen Motoryachtverbandes abgenommen.

*) Es ist vorgesehen, dass die neue Regelung im I.Quartal 2017 in Kraft tritt.

 

Sportbootführerscheinverordnung See

Amtlich vorgeschrieben auf den Seeschifffahrtsstraßen im Geltungsbereich der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung und der Schifffahrtsordnung Emsmündung.

Vorgeschrieben für alle Führer von Sportbooten, die mit einer Antriebsmaschine von mehr als 11,03 kW (15 PS) ausgestattet sind. Keine Begrenzung hinsichtlich der Länge des Sportbootes.

Voraussetzungen für den Erwerb (Auszug):
Mindestalter 16 Jahre; körperliche und geistige Tauglichkeit (ausreichendes Sehvermögen, ggf. mit Sehhilfe; ausreichendes Farbunterscheidungsvermögen; ausreichendes Hörvermögen, ggf. mit Hörhilfe); Zuverlässigkeit (Vorlage eines Kfz-Führerscheines bzw. Führungszeugnisses für Behörden, grundsätzlich jedoch nicht bei Bewerbern unter 18 Jahren).

Prüfungen werden von den gemeinsamen Prüfungsausschüssen des Deutschen Motoryachtverbandes (DMYV) und des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) abgenommen.

 

Berlin

Auf vielen Binnenschifffahrtsstraßen in und um Berlin ist für Sportboote unter Segel eine Fahrerlaubnis nach der Sportbootführerscheinverordnung-Binnen erforderlich.

Die amtlichen Motorboot- und Segelboot-Führerscheine des Landes Berlin gelten fort, sind aber nur in Berlin gültig. Ihren Inhabern kann auf Antrag ein amtlicher Sportbootführerschein-Binnen für die jeweilige Antriebsart ausgestellt werden. Anträge für die Umschreibung sind bei der DMYV-Führerscheinstelle erhältlich und im Internet abrufbar

 

UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI)

Gesetzliche Grundlage des UBI ist die Verordnung über den Betrieb von Sprechfunkanlagen auf Ultrakurzwellen in der Binnenschifffahrt und den Erwerb des UKW-Sprechfunkzeugnisses für den Binnenschifffahrtsfunk (Binnenschifffahrt-Sprechfunkverordnung-BinSchSprFunkV) vom 18. Dezember 2002 (BGBl. I, 2002, S. 4569ff).

Das von Prüfungsausschüssen des Deutschen Motoryachtverbandes e.V. und des Deutschen Segler-Verbandes e.V. ausgegebene UBI ist eine vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) amtlich anerkannte Erlaubnis zum Bedienen und Beaufsichtigen einer Schiffsfunkstelle auf Binnenschifffahrtsstraßen. Das UBI ist international und unbefristet gültig.

Informationen zur Durchführung der Prüfung und die Prüfungstermine erhalten Sie bei den regionalen Prüfungsausschüssen. Eine Informationsbroschüre zum Thema Funk ist auch unter der Internetadresse: www.elwis.de erhältlich.

In der theoretischen Prüfung sind Kenntnisse aus folgenden Bereichen des Binnenschifffahrtsfunks nachzuweisen: wesentliche Merkmale, Rangfolge und Arten des Funkverkehrs, Funkstellen, Frequenzen und ihre Nutzung, Automatisches Senderidenti-fikationssystem (ATIS), Bestimmungen/Veröffentlichungen und Technik einer Funkanlage. In der praktischen Prüfung müssen Aufgaben zur Abwicklung des Binnenschifffahrtsfunks (Anruf einer bzw. aller Funkstellen, Beantworten von Anrufen) unter Bedienung der Sprechfunkgeräte einer Schiffsfunkstelle erfolgreich gelöst werden.
Für Inhaber des Long Range Certificate (LRC) bzw. Short Range Certificate (SRC) ist die theoretische und die praktische Prüfung zum UBI verkürzt. Es findet eine Ergänzungsprüfung statt.

Weitere Informationen zu den Prüfungen erhalten Sie bei den regionalen Prüfungsausschüssen für das UBI.

 

Short Range Certificate (SRC)

Gesetzliche Grundlage des SCR ist die Schiffssicherheitsverordnung. Das Verfahren der Prüfung ist in den Richtlinien zur Durchführung der Aufgaben nach § 13 Absatz 4 a der Schiffssicherheitsverordnung durch den Deutschen Motoryachtverband e.V. und den Deutschen Segler-Verband e.V. (Durchführungsrichtlinien Funkzeugnisse) vom 4. September 2002 (Verkehrsblatt 2002 S. 586 ff) geregelt.

Das SRC ist die amtliche Berechtigung zur Ausübung des Seefunkdienstes im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) für UKW (Reichweite bis ca. 35 sm) auf Sportbooten. Das SRC ist international und unbefristet gültig.

Eine Zulassung zur Prüfung kann ab 15 Jahren erfolgen.

Die theoretische Prüfung besteht aus einem Fragebogen, der Aufnahme von Not-, Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldungen in englischer Sprache unter Verwendung des internationalen phonetischen Alphabets mit anschließender Übersetzung ins Deutsche und der Übersetzung eines deutschen Textes ins Englische. Unter Umständen wird auch mündlich geprüft. Kenntnisse des mobilen Seefunkdienstes, des GMDSS, des öffentlichen Seefunkdienstes sowie der englischen Sprache in Wort und Schrift zum Austausch von Informationen auf See sind nachzuweisen.

In der praktischen Prüfung müssen Pflichtaufgaben aus dem Bereich terrestrischer Seefunk gelöst und sonstige Fertigkeiten (Aussenden eines Notalarms, Speicherabfrage, Abwicklung des Routine- und Notverkehrs, Funkstille gebieten, Kanalwechsel usw.) unter Bedienung einer UKW-(GMDSS)-Anlage nachgewiesen werden.

 

Longe Range Certificate (LRC)

Gesetzliche Grundlage des LCR ist die Schiffssicherheitsverordnung. Das Verfahren der Prüfung ist in den Richtlinien zur Durchführung der Aufgaben nach § 13 Absatz 4 a der Schiffssicherheitsverordnung durch den Deutschen Motoryachtverband e.V. und den Deutschen Segler-Verband e.V. (Durchführungsrichtlinien Funkzeugnisse) vom 4. September 2002 (Verkehrsblatt 2002 S. 586 ff) geregelt.

Das Allgemeine Funkbetriebszeugnis (LRC) ist die amtliche Berechtigung zur uneingeschränkten Ausübung des Seefunkdienstes bei Sprech-Seefunkstellen, Schiffs-Erdfunkstellen und Funkeinrichtungen des GMDSS auf Sportfahrzeugen. Das LRC ist international und unbefristet gültig.

Eine Zulassung zur Prüfung kann ab 18 Jahren erfolgen.

Die theoretische Prüfung besteht aus einem Fragebogen, der Aufnahme von Not-, Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldungen in englischer Sprache mit anschließender Übersetzung ins Deutsche, der Übersetzung eines deutschen Textes ins englische und dessen Absetzung über Funk unter Verwendung des internationalen phonetischen Alphabets sowie der gebräuchlichen Abkürzungen und Redewendungen in der Seefahrt. Fragebogen und Englischkenntnisse werden ggf. auch mündlich geprüft.

Kenntnisse wie beim Short Range Certificate (SRC) sind erforderlich. Zusätzlich sind Kenntnisse des mobilen Seefunkdienstes über Satelliten, des GMDSS, des öffentlichen Seefunkdienstes sowie der englischen Sprache in Wort und Schrift zum Austausch von Informationen auf See nachzuweisen.

In der praktischen Prüfung müssen Pflichtaufgaben (aus den Bereichen terrestrischer Seefunk und Seefunk über Satelliten) erfolgreich gelöst und sonstige Fertigkeiten (Inmarsat A/B/M und C) unter Bedienung von UKW/GW/KW/Inmarsat-Anlagen nachgewiesen werden.

Für Ersatzausfertigungen eines LRC ist folgende Stelle zuständig:

Zentrale Verwaltungsstelle im DSV
Gründgensstraße 18
22309 Hamburg

Telefon: 040 / 632 00 9-0
Fax: 040 / 632 00 9-13

 

Schifferpatent für den Bodensee

Grundlage: Bodensee-Schifffahrts-Ordnung

Für nicht gewerblich geführte Fahrzeuge mit Maschinenantrieb von mehr als 4,4 kW Leistung ist ein Schifferpatent der Kategorie A erforderlich, für Segelfahrzeuge mit mehr als 12 m2 Segelfläche ein Schifferpatent der Kategorie D. Für Segelfahrzeuge mit Maschinenantrieb, dessen Leistung 4,4 kW übersteigt, werden Berechtigungen der Kategorien A und D benötigt.

Das Mindestalter für die Erteilung der Berechtigung beträgt bei Kategorie A 18 Jahre, bei Kategorie D 14 Jahre. Prüfungen werden von den zuständigen Landratsämtern abgenommen.

Besitzer eines amtlichen deutschen Befähigungsnachweises, der nicht für den Bodensee gilt, oder eines Internationalen Zertifikates nach ECE-Resolution Nr. 40 können bei der zuständigen Behörde für insgesamt 30 Tage innerhalb eines Kalenderjahres ein "Urlaubs-Schifferpatent" beantragen.

Info:
Landratsamt Lindau (Bodensee)

Fachkundenachweis für Seenot-Signalmittel

Erwerb des Fachkundenachweises für Notsignalmittel (FKN)

gemäß § 1 Absatz 3 ErsteSprengV

Zulassung zur Prüfung 

  • Mindestalter 16 Jahre
  • Antrag zur Anmeldung zur Prüfung (siehe Downloads)FKN-klein
  • Kopie eines amtl. Sportbootführerscheins Binnen oder See
  • Eingang der entsprechenden Prüfungsgebühr (siehe Prüfungstermine)

 

Die Unterlagen und Prüfungsgebühren müssen komplett spätestens 14 Tage vor dem vereinbarten Prüfungstermin beim Prüfungsausschuss vorliegen.

Prüfung

Die Prüfung zum Fachkundenachweis umfasst den Umgang mit Seenotsignalmitteln und die zu beachtenden Rechtsvorschriften des Sprengstoffrechts. Sie besteht aus einer theoretischen (schriftlichen) und praktischen Prüfung. Die Einzelheiten enthält die Prüfungsordnung.

Theorie

In der theoretischen Prüfung müssen ausreichende Kenntnisse in folgenden Themenbereichen nachgewiesen werden: 

  • Rechtsvorschriften des Sprengstoffrechts
  • Waffenrechtliche Grundkenntnisse zu den Themen Sachkunde, Waffenbesitzkarte, Kleiner Waffenschein
  • Kennzeichnung von Waffen

 

Dazu muss ein Fragebogen mit 15 Fragen beantwortet werden.

Praxis

In der praktischen Prüfung ist die sichere Handhabung von Seenotsignalmitteln im tatsächlichen Gebrauch nachzuweisen. Im Einzelnen werden gefordert:

  • Handhabung einer Fallschirm-Signalrakete (rot)
  • Handhabung einer Rauchfackel (orange) bzw. Handfackel (rot)
  • Handhabung des Rauchsignals (orange/Dose)
  • Handhabung von nicht gezündeten Signalmitteln/Versagern

 

Sportbootzertifikat

Das Erleben von Freiheit und Selbstbestimmung abseits des oftmals stressigen Alltags und an Bord des eigenen Motorbootes ist der Traum vieler Menschen und seit mehr als hundert Jahren gleichzeitig auch die wesentliche Motivation vieler Wassersportbegeisterter. Sie haben es geschafft, dass die Sportschifffahrt auf den Binnen- und Seerevieren Deutschlands mittlerweile zum Volkssport geworden ist.
Die Reviere, auf denen heute Wassersport betrieben wird, sind sowohl zahlreich als auch sehr unterschiedlich. Motorbootfahrer findet man auf kleinen und großen Flüssen, Seen, Kanälen, dem Wattenmeer, den Küstengewässern und der offenen See. Und genauso vielfältig sind auch die verschiedenen Motorboote, die auf diesen Revieren fahren, angefangen beim Schlauchboot bis hin zum Motorkreuzer für die große Fahrt.
Betrachtet man die Anzahl der schweren Unfälle im Bereich des Wassersports so sind diese glücklicherweise nur gering. Der wesentliche Grund für diesen Umstand ist die deutschlandweit organisierte Ausbildung rund um den Wassersport und darüber hinaus auch das ständig verbesserte Material, das zum Einsatz kommt.
Allerdings stellt der wachsende Verkehr in den vom Wassersport genutzten Fahrrevieren für den Bootsführer eine wachsende Herausforderung dar. Unabhängig von der Verkehrsdichte gilt für den Bootsführer jedoch in jedem Fall:
Das sichere Betreiben des Motorbootes ist grundsätzlich oberstes Gebot.

Seit Oktober 2012 ist in Deutschland eine Ausweitung des führerscheinfreien Bereichs in Kraft (Bundestagsbeschluss 17/7937). Die Neuregelung besagt, dass Boote mit einer Leistung von bis zu 15 PS (11,03 KW) führerscheinfrei und ohne Geschwindigkeitsbegrenzung von Personen ab 16 Jahren gefahren werden dürfen (mit Ausnahme des Rheins und des Bodensees).

Um das sichere Betreiben von Sportbooten mit einer Antriebsleistung von bis zu 15 PS weiterhin zu gewährleisten, haben der Verband Deutscher Sportbootschulen e.V. (VDS) und der Deutsche Motoryachtverband e.V. (DMYV) Anfang 2013 das Sportbootzertifikat Motor eingeführt. Sicherheit an Bord und der seemännisch richtige Umgang mit dem Boot stehen klar im Fokus der praxisnahen Schulung. Wichtigstes Ausbildungsziel ist der Erwerb der notwendigen Kenntnisse und der praktischen Fähigkeiten zum Führen eines solchen Bootes; weniger das Abarbeiten unzähliger Prüfungsfragen.

Im Rahmen eines Einweisungskurses sollen den Teilnehmern die theoretischen und praktischen Grundkenntnisse, die zum Führen eines führerscheinfreien Sportbootes erforderlich sind, vermittelt werden.
Inhalte der theoretischen Ausbildung sind Verkehrsvorschriften, Wetterkunde sowie Natur- und Umweltschutz. Inhalte der praktischen Ausbildung sind Seemannschaft (Tauwerk/Knoten und Antriebs- und Bootstechnik) sowie Manövertraining. Zur Vertiefung erhält der Teilnehmer ein Lehrbuch.

 

Internationaler Bootsschein (IBS)

Vor einer Reise ins Ausland - ganz gleich, mit welchem Verkehrsmittel - steht immer die Frage, ob man alle notwendigen Dokumente beisammen hat. Bei einem Törn mit dem Boot ins Ausland ist das nicht anders. Speziell für Wassersportfahrzeuge war es nicht immer so unkompliziert wie heute, denn erst mit Einführung des Internationalen Bootsscheins (IBS) wurden die internationalen Bootsdokumente vereinheitlicht und somit die Bedingungen für Wassersportler im Ausland vereinfacht.

Darüber hinaus dient der IBS nicht nur als Eigentumsnachweis und Reisedokument, sondern in Deutschland auch als Kennzeichenausweis für das amtlich anerkannte Kennzeichen von Wasserfahrzeugen mit einem Motor über 3 PS und Segelbooten über 5,50 Meter Länge. 

Der Internationale Bootsschein für Wassersportfahrzeuge (IBS) ist ein in ganz Europa anerkanntes Bootsdokument.

Er wurde von den europäischen Staaten, die der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (ECE) angehören, zur Vereinheitlichung der bis dahin von Staat zu Staat unterschiedlichen Bootsdokumente erarbeitet und auf der Grundlage der revidierten ECE-Resolution Nr. 13 entwickelt.

Zur Ausstellung des IBS hat die Bundesregierung u. a. den DMYV ermächtigt.

Der IBS wird deutschen Bootseignern sowie ausländischen Bootseignern mit festem Wohnsitz in der Bundesrepublik ausgestellt. Auch juristische Personen können den IBS erhalten.

 

Welche Angaben enthält der IBS?

  • Name und Anschrift des Eigners
  • Beschreibung des Bootes (u. a. Name, Heimathafen, Hersteller)
  • Abmessungen des Bootes (Länge, Breite, Tiefgang etc.)
  • Motorisierung (u. a. Anzahl der Motoren, Fabrikat, Motornummer(n))
  • Funkausrüstung (u. a. Sender, Rufzeichen, Gerätenummer)
  • Beiboot und sonstiges Zubehör

 

Gemäß der Binnenschifffahrt-Kennzeichnungsverordnung ist die Nummer des IBS für das betreffende Boot zugleich dessen amtlich anerkanntes Kennzeichen.

 

Wozu wird der IBS benötigt?

1.   Eigentumsnachweis

In Verbindung mit einem Personalausweis oder Reisepass wird der IBS von in- und ausländischen Behörden als Glaubhaftmachung des Eigentums anerkannt. Darüber hinaus geben die im IBS festgehaltenen Angaben bei Diebstahl, Verlust oder Havarie des Bootes wichtige Hinweise für Ermittlungsbehörden und Versicherer.

2.   Reisedokument

Der IBS wird in allen europäischen Staaten und auch in Übersee als Reisedokument anerkannt. An Bord mitgeführt erleichtert er administrative Vorgänge im grenzüberschreitenden Verkehr, in Häfen und bei Behörden. Italienreisende (speziell Gardasee) können mit dem IBS ein „Certificato“ erhalten. Dieses befreit Eigner von kleinen Booten von der strengen Ausrüstungspflicht. Der Eigner verpflichtet sich, die Mindestausrüstung gemäß „Certificato“ mitzuführen.

3.   Kennzeichenausweis

Nach der Binnenschifffahrt-Kennzeichnungsverordnung darf ein deutsches Kleinfahrzeug auf den Binnenschifffahrtsstraßen nur geführt werden, wenn es mit einem gültigen amtlichen oder amtlich anerkannten Kennzeichen versehen ist. Kennzeichnungspflichtig sind im Einzelnen:

  • Wasserfahrzeuge mit Antriebsmaschine, deren effektive Nutzleistung mehr als 2,21 kW (3 PS) beträgt
  • Wasserfahrzeuge über 5,50 m Länge, die nur unter Segel fortbewegt werden können 

 

Zur Kennzeichnung muss die IBS-Nummer samt Kennbuchstabe in mindestens
10 cm hohen arabischen Ziffern und lateinischen Buchstaben dauerhaft in heller Farbe auf dunklem Grund oder dunkler Farbe auf hellem Grund außen beidseitig am Bug oder am Heck/Spiegelheck des Bootes angebracht sein. Der DMYV verwendet den Kennbuchstaben M.Der ADAC A und der DSV D.

Der IBS ist Kennzeichenausweis für das amtlich anerkannte Kennzeichen. Mit ihm kann die Zuteilung des am Boot angebrachten Kennzeichens nachgewiesen werden. Er ist an Bord mitzuführen und bei Kontrollen vorzulegen.

 

Achtung!

Wassermotorräder (Jetbike, Jetski, Wasserbob etc.) dürfen auf den Binnenschifffahrtsstraßen nur mit einem amtlichen Kennzeichen geführt werden. Die Nummer des für ein Wassermotorrad ausgestellten IBS darf somit auf deutschen Binnenschifffahrtsstraßen nicht als Kennzeichen benutzt werden.

 

Seeschifffahtrsstraßen, die mit dem SBF See im Sinne der Seeschifffahrtsstraßenordnung ( SeeSchStrO ) im Bereich der Deutschen Ostseeküste befahren werden dürfen,sind:

die Wasserflächen zwischen der Küstenlinie bei mittlerem Hochwasser oder der seewärtigen Begrenzung der Binnenwasserstraßen und einer Linie von drei Seemeilen Abstandseewärts der Basislinie,

die durchgehend durch Lateraltonnen ( Stb=grün, Bb = rot )begrenzten Wasserflächen der seewärtigen Teile der Fahrwasser im Küstenmeer.

Darüber hinaus sind Seeschifffahrtstraßen im Sinne der SeeSchStrO folgende  Wasserflächen zwischen den Ufern der nachstehend bezeichneten Teile der angrenzenden Binnenwasserstraßen:

Der Nord-Ostsee-Kanal

Der Gieselaukanal

Die Eider bis Rendsburg und die Sorge bis zur Straßenbrücke an der Bundesstraße 202

Die Pötenitzer Wiek. Der Dassower See. Teile der Trave bis Holstenbrücke, Eutiner Eisenbahnbrücke und der Eisenbahnhubbrücke in Lübeck.

Die Warnow bis zur Südkante der Eisenbahnbrücke Rostock-Stralsund

Der Ryck bis zur Ostkante der Steinbecker Brücke in Greifswald

Der Peenestrom, das Achterwasser und das Stettiner Haff

Die Peene bis zur Ostkante der Eisenbahnbrücke Anklam

Die Uecker bis zur Straßenbrücke Ueckermünde.

Im gesamten Geltungsbereich der SeeSchStrO sind die internationalen  Regeln von 1972 zur Verhütung von Zusammenstößen auf See ( Kollosionsverhütungsregeln ) inder jeweils für die Bundesrepublik Deutschalnd geltenden Fassung gültig, soweit die SeeSchStrO nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt.

 

Segelunfall mit tragischem Ausgang

Durch einen Unfall kam gestern Nachmittag, Freitag, den 30. September 2016, ein Segler ums Leben. Der Mann war über Bord gestürzt und zunächst von einem SAR-Hubschrauber der Marine aus dem Wasser gerettet worden. Er verstarb später im Krankenhaus. Das Unglück hatte sich bei stürmischem Wetter mit sieben Beaufort, in Böen acht (bis 74 km/h) gegen Mittag etwa 3,5 Seemeilen (ca. 6,3 Kilometer) westlich von St. Peter Ording ereignet.

Der Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM / Station Büsum (Archivbild), war gestern im Einsatz vor St. Peter Ording

Die SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hatte um 13.14 Uhr über UKW-Funk einen Mayday-Ruf (Funkspruch bei unmittelbarer Lebensgefahr) empfangen. Von einer Segelyacht war ein Mann über Bord gestürzt. Das allein an Bord verbliebene Besatzungsmitglied konnte den Mann bei einem Seegang von 2,5 Metern nicht retten.

Umgehend wurden mehrere Seenotrettungskreuzer sowie zwei Hubschrauber alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt benötigten alle umliegenden Schiffe mindestens eine halbe Stunde Zulaufzeit. Der SAR-Hubschrauber der Marine (SAR = Search and Rescue, Suche und Rettung), der sich derzeit auf Helgoland befindet, war bereits nach sechs Minuten in der Luft und sichtete wenig später den in der Rettungsweste treibenden Mann.

Der Luftoperationsoffizier wurde in die See abgewinscht (an einem Seil heruntergelassen) und rettete den leblos scheinenden Segler zwanzig Minuten nach der Alarmierung aus dem Wasser. An Bord der SEAKING wurde sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen. Ein Bundespolizeihubschrauber blieb bei der Yacht auf Standby bis zum Eintreffen des Seenotrettungskreuzers THEODOR STORM von Büsum.

Durch den schweren Seegang war es zunächst nicht möglich, einen Mann auf das Boot zu übergeben. Erst im Schutz der Wattengebiete konnte ein Seenotretter auf das Segelboot übersteigen, um auf dem Weg nach Büsum zu untersützen.

Der zunächst gerettete Segler verstarb später im Krankenhaus.

Die beiden Männer hatten sich mit dem Segelboot auf einer Überführungsfahrt von Wyk auf Föhr nach Ueckermünde befunden.

 

Wichtige Informationen

Ein knappes Dutzend Sportboote schaukelt vor einem Steg am Ufer der Eider. Hier – rund 20 Kilometer westlich von Rendsburg - liegt die Heimat der Wassersportfreunde Hohner Fähre. Der Vereinsvorsitzende Bernd Sitter gerät ins Schwärmen, wenn er sein Hobby beschreibt:

"Es ist irgendwo ein gewisses stolzes Gefühl. Man ist frei, unabhängig. Zumal wir das Boot nicht nur als reines Fortbewegungsmittel hier auf der Eider nutzen, sondern es ist für uns auch mehr oder weniger so ein schwimmendes Wochenendhaus."

Sitter ist gleichzeitig auch zweiter Vorsitzender des Motoryachtverbands Schleswig-Holstein. Dass das Bundesverkehrsministerium nun mit dem Gedanken spielt, ab 2019 Mautgebühren für motorisierte Sportboote einzuführen, findet Sitter ungerecht:

"Mein erster Eindruck ist: Hier ist wieder ein erneuter Versuch der Abzocke des kleinen Mannes. Man darf ja nicht vergessen, dass die Eider die Hauptentwässerungsstraße von Schleswig-Holstein ist. Wenn man jetzt die Schleusen schließen würde und sagt, für die Sportbootfahrer lohnt sich nicht. Es muss ja aber trotzdem einer da sein, der die Tore und die Siele öffnet, wegen der Entwässerung – die kommt ja auch dazu. Also sind die Schleusen ja nicht bloß für den Sportbootbetrieb."

Die Gebührenpläne sind Teil des Wassertourismuskonzepts, das das Bundesverkehrsministerium kürzlich veröffentlicht hat.

Das Papier sieht vor, einen Teil der deutschen Wasserstraßen neu zu organisieren. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes soll sich in Zukunft auf die für den Güterverkehr wichtigen Strecken konzentrieren. Für die Gewässer, auf denen der Freizeitbootsverkehr dominiert, soll dagegen eine neue Verwaltung gegründet werden, in der neben den Ländern auch Kommunen und private Akteure mitwirken können. Die neue Verwaltung wäre dann für rund 2.800 Kilometer Kanäle und Flüsse mit etwa 140 Schleusen und 120 Wehranlagen zuständig.

Dort, wo viele Motorboote und Fahrgastschiffe unterwegs sind, soll auch die Infrastruktur erhalten bleiben. Das gilt vor allem für Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und die Gegend um die Lahn herum. Bei wenig genutzten Gewässern – zu denen auch die Eider und weitere Flüsse in Schleswig-Holstein gehören - sollen Wehre und Schleusen dagegen um- oder zurückgebaut werden. Damit einhergehen sollen auch Renaturierungen.

Sportbootfahrer sollen ihren Beitrag leisten

Nach dem Willen des Bundesverkehrsministeriums soll der Bund weiterhin das meiste Geld für den Unterhalt dieser 2.800 Wasserkilometer beisteuern. Aber wer ein Sportboot fährt, soll ebenfalls einen Beitrag leisten. Nutzergebühren sind eine gute Idee, findet Ulrich Schmidt. Der Volkswirtschaftler forscht am Kieler Weltwirtschaftinstitut:

"Die Investitionen in die Wasserstraßen betragen jährlich ca. eine Milliarde. Und da das, würde ich sagen, keine Allgemeinaufgabe ist. Anders als jetzt bei den Wasserstraßen, die für den Güterverkehr relevant sind, halte ich es für durchaus angemessen, dass sie da beteiligt werden."

Schmidt besitzt selber ein Ruderboot. Dieses würde – wie alle anderen muskelbetriebenen Boote – von den Gebühren ausgenommen werden.

Kritik aus mehreren Bundesländern

Eine Gebührenhöhe wird nicht genannt. Das Papier des Bundesverkehrsministeriums verweist aber auf Frankreich und Großbritannien, wo Freizeitschipper pro Jahr mehrere hundert Euro bzw. Pfund zahlen. Kritik an den Gedankenspielen kommt gleich aus mehreren Bundesländern – darunter vom schleswig-holsteinischen Verkehrsminister Reinhard Meyer. Jahrelang habe der Bund die Infrastruktur der Wasserstraßen vernachlässigt – auch in Schleswig-Holstein. Nutzergebühren seien als Antwort nicht gerade überzeugend - wobei Meyer sich grundsätzlich auch nicht dagegen ausspricht.

Noch kritischer sieht der SPD-Politiker den Plan des Dobrindt-Ministeriums, eine neue Verwaltung zu gründen. Natürlich geht es dabei auch ums Geld.

"Wenn man jetzt bestimmte Wasserstraßen in verschiedene Klassifizierungen einteilt, auch unterschiedliche Organisationen dafür zuständig erklären will – das führt eigentlich mehr zu Wirrwarr bei den Zuständigkeiten. Und das entscheidende Thema für uns ist: Was passiert an so genannten nachgeordneten Wasserstraßen? Ich denke da zum Beispiel an die Eider, wer kümmert sich darum?  Und da haben wir keine Gewissheit."

Auch beim Umweltverband BUND löst das Bundesverkehrsministerium mit seinem Wassertourismuskonzept keine Jubelstürme aus. Zwar sei alles gut, was zu einer besseren Finanzierung der Wasserstraßen in Deutschland beitrage. Doch viel wichtiger als Nutzergebühren sei es, Anreize zu setzen, damit weniger Boote mit Verbrennungsmotoren zum Einsatz kommen, so der BUND.

 

Befahrensabgaben Sportboote

Sportbootinkasso Nord-Ostsee-Kanal 2016

Aus Sicherheitsgründen ist in den Schleusengruppen Brunsbüttel und Kiel-Holtenau ein Aufsteigen der Schleusenmauern über die nur für Notfall- und Rettungszwecke fest angebrachten Leitern nicht mehr möglich.

Damit ist auch das bisher praktizierte Entrichten der Befahrensabgaben für Sportboote in den Schleusen mittels Automaten, beim Kiosk auf der Mittelmauer der Großen Schleuse Kiel-Holtenau sowie bei der Anmeldestelle NOK (Brunsbüttel nur für Teilverkehre, Kiel-Holtenau für Durchgangsverkehre) nicht mehr möglich.

Derzeit werden alternative Möglichkeiten des Entrichtens der Befahrensabgaben entwickelt und umgesetzt.

An folgenden Stellen sollen Automaten aufgestellt werden:

  • fördeseitig im Bereich der „Übernachtungsstelle für Sportboote“ westlich des Holtenauer Außenkais
  • kanalseitig im Bereich der „Wartestelle für Sportboote“ im Binnenhafen Nordseite

Die hierfür erforderliche Infrastruktur wird im Laufe der Sportbootsaison 2016 fertig gestellt.

Ebenfalls in der Planung befindet sich eine Internetanwendung/App zum Entrichten der Befahrensabgaben.

Bis zur Betriebsaufnahme der neuen Bezahlmöglichkeiten wird das Entrichten der Befahrensabgaben für Sportboote ausgesetzt.
Mit der Aufnahme des Betriebes der neuen Bezahlsysteme erfolgen weitere Informationen.

 

 

„Aktion Sportbootsicherheit“
 Bei den Empfehlungen handelt sich um die Mindestausrüstung. Alle Ausrüstungsgegenstände, auch die
zusätzlich vorhandenen, müssen geeignet sein und den Vorschriften entsprechen.
Rettungsringe oder Schwimmkissen: mit umlaufender Greifleine
Rettungswesten: ohnmachtsicher, mit CE-Kennzeichnung für jedes Besatzungsmitglied (Für Fzg.
ohne Maschinenantrieb sind Schwimmwesten ausreichend)
Feuerlöscher: tragbar, mindestens 2 kg, Brandklasse ABC, amtlich geprüft
Handlampe: die auch zum geben von Notsignalen geeignet ist, spritzwassergeschützt
Rote Flagge: 60 x 60 cm, zur Kenzeichnung bei Manövrierunfähigkeit
Leinen: Anzahl / Länge (Festmacheleinen/Schleppleinen/schwimmfähige Rettungsleinen)
Anker: ausreichend lange Kette / Leine (Bootsgröße und Wassertiefe beachten)
UKW-Sprechfunk: Sprechfunkzeugnis, Handbuch, Genehmigungsurkunde
Werkzeug / Ersatzteile: z.B. Reservebatterien und Glühlampen, Sicherungen, Splinte
Flüssiggasanlage: Einbau durch zugelassene Fachfirma, Prüffrist 2 Jahre

 

Hamburg mit den Wassersportrevieren Elbe und Alster

Hamburg gilt als das Tor zur Welt und grünste Stadt in Europa. Hamburg ist über die Elbe mit der Nordsee bzw. über den Nord-Ostsee-Kanal und den Elbe-Trave-Kanal mit der Ostsee verbunden. Zusätzlich gibt es in Hamburg ein großes Binnengewässer, die Alster, die über Schleusen mit der Elbe verbunden ist.

Die Dove Elbe über die Marschlande bis Bergedorf
Im Südosten von Hamburg lädt die Dove-Elbe zu gemütlichen Spazierfahrten ein. Maximal 8 Km/h sind hier erlaubt. Wer damit zufrieden ist, wird mit einer erholsamen Fahrt durch eine interessante Landschaft und mit aufregendem Schleusen an einer Selbstbedienungsschleuse in Richtung Bergedorf belohnt. Aufgrund der teilweise niedrigen Wassertiefe ist das Befahren Richtung Bergedorf nur mit kleinen Sportbooten mit geringem Tiefgang zu empfehlen. Am oberen Ende der Dove-Elbe gelangt man über die Tatenberger Schleuse, kurz vor den Nordelbbrücken, auf die Norderelbe. Von hier aus geht es nord-west über die Hafencity in den Hamburger Hafen und von dort die Landungsbrücken entlang Richtung Wedel oder südlich Richtung Oortkaten, auf eine beliebte "Rennstrecke" für Sportboote.

Unser Tipp: Direkt hinter der Tatenberger Schleuse kann man kleine und goße Sportboote mieten.

Kanalfahrten auf der Bille
Die Bille ist über die Brandshofer Schleuse im Oberhafenkanal auf Höhe der Norderelbbrücken und in der Billwerder Bucht über die Tiefstack Schleuse und den Tiefstackkanal mit der Elbe verbunden. Wenn der Wasserstand und der Tiefgang eines Bootes eine Schleusung erlauben, sind Kanalfahrten auf der Bille eine Empfehlung wert. Hier sieht man Wohn- & Geschäftshäuser einmal von der Rückseite sowie zahlreiche liebevoll gepflegte Kleingärten. Die Geschwindigkeit darf 8 km/h betragen bzw. nur so hoch sein, dass Sog und Wellenschlag vermieden werden. Ansonsten erntet man schnell böse Blicke der Anwohner. Und so etwas soll den Spaß ja nicht verderben. Für den Hunger zwischendurch hat Mc Donalds im Mittelkanal in Hamm-Mitte (Eiffestraße) einen Bootsanleger für Sportboote mit Steg und einer Treppe direkt zum Schnellrestaurant installiert.

Über Oortkaten bis Magdeburg oder über Lübeck an die Ostsee
Auf der Höhe Bullenhausen und Oortkaten, wo die Elbe sich in Norder- & Süderelbe aufteilt, beginnt in Richtung Süd-Osten eine beliebte "Rennstrecke" für Sportbootfahrer auf der Elbe. Ab hier gibt es erst einmal keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Allerdings sollte man auf große und träge Binnenschiffe, Fähren und andere Sportboote achten. Weiter zu Berg fahrend gelangt man z.B. über den Elbe-Lübeck-Kanal zur Ostsee, über den Elbe-Seitenkanal nach Wolfsburg oder bis ganz nach Magdeburg und die Grenze nach Tschechien.

Norderelbe: Hamburger Hafen, Hafen-City, Landungsbrücken Richtung Wedel
Die Norderelbe ist der aufregendste Teil der Elbe in Hamburg. Die Norderelbe beginnt talfahrend südöstlich von Hamburg bei etwa km 608, wo es bis zu den Norderelbbrücken noch ruhig und gemütlich zugeht. Bei km 615 wird die Zufahrt über die Tatenberger Schleuse zur Dove-Elbe an Steuerbord passiert. Die Billwerder Bucht, mit Liegeplätzen für Berufsschifffahrt und Sportboote und der Schleuse zur Bille liegen bei bei km 618 hinter dem imposanten Hochwasser-Sperrwerk. Dann gelangt man unter den Norderelbbrücken hindurch in die Hafen-City, an der Hamburger Elbphilarmonie vorbei in den Hamburger Hafen mit der Überseebrücke und den Landungsbrücken. Ab hier wird es manchmal etwas Kappelig. Aus allen Richtungen kommende Wellen und Querströmungen mit böigen Winden können das Gefühl einer Achterbahnfahrt erzeugen. Als entschädigung dafür bekommt man große Potte, Ausflugsdampfer, die Docks und Kaianlagen sowie zahlreiche Ausflügler an den Landungsbrücken von der Wasserseite zu sehen. Direkt bei der Überseebrücke liegt auch der City-Sporthafen von Hamburg sowie die Kanalzufahrt zu den Schleusen zur Binnen-Alster und dem sehenswerten alten Zollkanal. Neben der anderen Schifffahrt, insbesondere den schnellen Fähren, muss auch auf Verkehr von oben geachtet werden. Zwischen Hafen-City und Landungsbrücken werden die Wasserflächen von Wasserflugzeugen genutzt. Hinter den Landungsbrücken liegt der Hamburger Fischmarkt und die berühmte Meile von St.Pauli. Auf Höhe des Kreuzfahrtterminals zweigt nach Süden der Köhlbrand mit der Köhlbrandbrücke, übergehend in die Süderelbe, ab. Weiter westliche geht es über Teufelsbrück und Finkenwerder, vorbei an den Airbus Werken und dem Mühlenberger Loch auf Höhe von Blankenese in Richting Wedel und Cuxhaven.

Süderelbe: Köhlbrandbrücke, Harburger Hafen & Naturschutzgebiet Moorwerder
Bei ca. km 608, bei Bullenhausen teilt sich die Elbe flussabwärts in Süder- und Norderelbe auf. Wer talfahrend nach Backbord in die Süderelbe abbiegt, gelangt durch ein längeres und sehenswertes Naturschutzgebiet (Höchstgeschwindigkeit 6 km/h), unter der Europabrücke und der Brücke des 17. Juni durch, in das Harburger Hafengebiet. Über die Schleuse "Harburg Lock", hinter den Süderelbbrücken, gelangt man in den tideunabhängigen Verkehrs- und Sportboothafen von Hamburg, in dem auch die praktischen Prüfungen für Sportbootscheine durch die Hamburger Prüfungskommission des DSV stattfinden. Weiter die Süderelbe hinab gelangt man, an den Seehäfen und zahlreichen Be- & Entladestellen entlang, unter der Köhlbrandbrücke hindurch, in den Köhlbrand, an dem Süderelbe und Norderelbe wieder zusammentreffen.

Die Alster - Durch die Alsterschleusen über die Binnen-Alster zur Aussen-Alster
Hamburgs Binnengewässer, die Alster, ist über Kanäle und Schleusen mit der Elbe verbunden, die von kleinen Sportbooten, Kanalschiffen und Segelschiffen mit gelegtem Mast durchfahren werden können. Von der Elbe kommend wird zuerst die Schaartorschleuse mit dem Alsterfleet passiert, der direkt am Hamburger Rathausmarkt und den teuersten Geschäften Hamburgs vorbei in die Alsterschleuse führt. Nach der Schleuse geht es unter der Reesendammbrücke durch in die Binnen-Alster mit dem Jungfernstieg. Auf die Aussen-Alster gelangt man mit der Durchfahrt unter der Lombards- und Kenneybrücke. Die Aussen-Alster ist ein beliebtes Wassersportrevier für kleinere Segelboote, Ruderboote, Motorboote und Tretboote. Wer kein eigenes Boot hat kann sich bei einem der zahlreichen Bootserverleiher eines leihen. Von der Aussen-Alster gehen einige Kanäle ab, die mit kleineren Booten problemlos zu befahren sind. Mit einem Kanu kann man von hier aus auch lange Wanderfahrten bis weit in die Landschaft hinein starten.

 

Die Vorbereitung zur Prüfung des Sportbootführerschein See / Binnen

Bei der Prüfung sind keine Taschenrechner und Handy erlaubt. Lieber schon jetzt ohne Taschenrechner üben.

 

Nachdem du dich entschlossen hast, diesen oder jenen Schein endlich zu machen --- aber lange bevor du wirklich mit dem Lernen beginnst ---, gilt es, einige Vorbereitungen zu treffen:

  • Informiere dich über die Inhalte der Prüfung

     

  • Informiere dich über den Umfang der Prüfungsvorbereitung

    Für den SBF Binnen und den SBF See brauchst du je ca. 3-4 Wochen.

  • Schaffe günstige Lernvoraussetzungen!

    Du MUSST jeden Tag ca. 1-2 Stunden Zeit haben! Wirklich Zeit!
    Wenn du also Familie oder einen stressigen Job hast, dann organisiere dich gründlich! Sonst kann es mit der Prüfung leicht ins Auge gehen; und der Aufwand bis zum Bestehen steigt ins Unermessliche...

Während der Prüfungsvorbereitung...

Du hast alle Voraussetzungen geschaffen, nun sitzt du vor den Prüfungsfragen... Und auch jetzt kannst du es dir leicht - oder schwer - machen.

Grundsätzlich ist alles richtig und gut, was dir hilft, leichter zu lernen. Es gibt aber ein paar grundlegende Sachen, die du unbedingt machen solltest:

1. Sorge für Ruhe!

Während du lernst, solltest du unbedingt Ruhe haben. Wenn du Familie hast und zu Hause lernen willst, vereinbare mit deiner Familie feste Lernzeiten, in denen sie dich in Ruhe lernen lassen soll!

Vereinbare aber auch mit dir selbst Lernzeiten! Der innere Schweinehund kann ganz schön faul sein! 

2. Maximal 2 Stunden pro Tag intensiv Lernen! Mindestens jedoch 1 Stunde!

Wenn du dich an das Lernen der Prüfungsfragen machst, bringt es dir gar nichts, dutzende oder sogar hunderte Fragen am Stück lernen zu wollen. Das kannst du dir für die Wiederholungen in den letzten Tagen vor der Prüfung aufheben.

 

Genauso wenig nutzt es dir, wenn du dir nicht genug Zeit nimmst, um in das jeweilige Thema "einzusteigen".

 

Lerne jeden Tag ca. 1-2 Stunden - nicht mehr, aber auch nicht weniger - und nimm dir nicht zu viele Fragen vor. 10 - 20 Fragen pro Tag reichen aus! Wiederhole die Fragen (und Antworten immer und immer wieder!)

3. Stelle einen Trainingsplan auf!

Leute mit viel Übung im intensiven und Zeit sparenden Lernen machen es meistens so:

 

  • Sie schauen sich den Prüfungsstoff  einmal insgesamt an.
     
  • Sie gehen den gesamten Prüfungsstoff einmal durch und streichen alle Fragen, die sie bereits jetzt beantworten können.
     
  • Dann stellen sie einen Plan auf, was sie wann lernen wollen. Also beispielsweise "Heute Navigation. Morgen Manöver. Übermorgen Wiederholung Navigation. Samstag und Sonntag lerne ich Recht, ..." (Faustregel: ca. 15-20 Fragen pro Tag)
     
  • Dabei berücksichtigen sie Lernpausen (ca. 1 Tag) zwischen schwierigen Themen, um den Kopf zur Ruhe kommen zu lassen.
     
  • Zum Ende des Trainingsplanes sind 2-3 Tage für Wiederholungen eingeplant.
     
  • Zwischen Training und Prüfung legen sie einen Tag, an dem sie nichts mehr lernen, üben oder wiederholen.

4. Du brauchst Zettel und Stift!

Selbst Moses musste sich die Gebote aufschreiben, damit er sie auf dem kurzen Weg den Berg herunter nicht vergisst. Und das waren nur 10 Stück!

Nutze Zettel und Stift, um dir die Fragestellung zu veranschaulichen! Zeichne die Frage auf! Wenn der Wind von links kommt, dann male den Pfeil auf. Wenn das feindliche Boot von Backbord kommt, dann male es dorthin!
Die meisten Menschen - und sicherlich auch du - lernen leichter, wenn sie die Fragen (und Antworten) selbst aufschreiben oder aufmalen. Mache davon intensiven Gebrauch! Du wirst schnell feststellen, dass es viel Zeit spart, auch wenn die Beantwortung der Frage beim ersten Mal möglicherweise länger dauert.

... noch mehr Tipps für effektives Lernen

Du beherzigst die Grundtipps bereits artig? Und du hast festgestellt, dass sie hervorragend wirken? Fein! Denn wir haben noch mehr Tipps für dich!

5. Lerne nach Themenbereichen!

Wenn du mit dem Lernen beginnst, suche dir einzelne Themenbereiche (Navigation, Wetter, Manövrieren, etc.) heraus und lerne die Fragen zusammenhängend. Es ist leichter, sich in ein Thema hineinzudenken, als in mehrere. Und die meisten Fragen der Prüfung sind nur mehr oder weniger leichte Variationen voneinander, so dass du mit der Antwort auf eine Frage gleich drei, vier oder sogar fünf Fragen abhaken kannst.

6. Die leichten Fragen zuerst!

Lernen ist eine Verständnissache. Je leichter es dir fällt, dich in ein Thema hineinzudenken, desto einfacher erscheinen dir die Antworten. Deshalb beantworte zuerst die einfachen Fragen und suche dir dann die schwierigeren heraus. Mache dabei intensiv von Tipp 4 (Zettel und Stift) Gebrauch!

7. Wiederholung festigt immer besser und besser und besser

Man kann es nicht oft genug sagen: Nicht das Lernen, sondern das Wiederholen ist der wichtigste Bestandteil deiner Prüfungsvorbereitung!

Unser Hirn ist ein Muskel, der durch Übung stark wird. Mit dem Fortschreiten deines Lernens solltest du am Anfang deiner täglichen Lernzeit 20-30 Minuten dafür aufwenden, die alten Fragen nochmals zu wiederholen. Dann können sie auch ruhig durcheinander sein.

Mache dir keine Sorgen, wenn die Erfolgsquote anfangs noch weit unter 50% liegt. Das heißt auch nicht, dass du wieder von Vorn anfangen musst. Dein Lernerfolg wird sich mit jeder Wiederholung verbessern. Setze deinen Trainingsplan also einfach unbeeindruckt fort, denn erst gegen Ende wirst du wissen, was du wirklich noch einmal "neu lernen" musst.

Tipps zum Umgang mit den MC-Fragen

MC-Fragen hat nix mit einem Aufnahme-Ritual in einen MotorClub zu tun, sondern ist die faule Abkürzung für "Multiple-Choice-Fragen", also Fragen, die ihre Antworten (bei uns sind das 4 Stück) gleich mitbringen, von denen wir dann eine oder mehrere (in unseren Prüfungen IMMER NUR EINE) auswählen müssen.

Vorsicht! Solche Fragen sind extrem kniffelig und haben es in sich!

Auf den ersten Blick könnte man glauben, es sei einfacher, weil die Antwort ja schon dasteht. Das stimmt aber nicht: Die Antworten sehen einander oft sehr ähnlich und manchmal entscheidet nur ein einziges Wort, welche Antwort richtig und welche falsch ist.

Aber natürlich haben wir auch dafür einen passenden "Nussknacker". :) Wenn du dich an die Fragen heranmachst, kannst du die folgenden Tipps nutzen, um schnell, effizient und bestmöglich durch die Prüfung zu kommen:

  1. Lies die Frage sehr aufmerksam durch!
    Hin und wieder enthält die Frage schon Hinweise auf die richtige Antwort ... oder bringt uns zumindest bei den folgenden Schritten besser voran.
     
  2. Suche nicht die richtige Antwort, sondern die falschen!
    Meistens ist es einfacher, die "absolut falschen" Antworten zu finden, als auf Anhieb die richtige zu erkennen.
    In der scharfen Prüfung kannst du die falschen einfach durchstreichen; im Online-Kurs merkst du dir die falschen Antworten einfach (es sind ja nur maximal drei Stück!). Wenn du Glück hast, bleibt am Ende nur die eine richtige Antwort übrig. Wenn nicht, lies den nächsten Tipp:
     
  3. Bleiben "mehrere richtige" Antworten übrig, finde die Unterschiede zwischen den scheinbar richtigen Antworten!
    In unseren Prüfungen - und das ist amtlich - ist NUR EINE Antwort richtig. Also müssen die anderen scheinbar richtigen Antworten in Wirklichkeit falsch sein. Finde heraus, wo sie sich unterscheiden, und du weißt, warum sie falsch sein müssen!
     
  4. Hast du trotzdem mehrere richtige Antworten, dann rate!
    Mit jeder falschen Antwort, die du rausstreichen kannst, steigt deine Chance, richtig zu raten. Sind es am Anfang noch 25% Chance, die richtige Antwort zu erwischen, hast du nach einem Streicher bereits eine 33%-ige Chance; nach zwei Streichern schon eine "fifty-fifty"-Chance (50:50) ...
    Verspiele diese Chance nicht, sondern kreuze IMMER eine Antwort an!

Das klingt alles wahnsinnig kompliziert, aber eigentlich ist es ganz einfach.

 

Sportbootführerschein See (ab 1. Mai 2012) Modul: Basis

  • 72 Fragen
  • Nicht erforderlich, wenn du den SBF Binnen bereits besitzt
  • In Kombi-Prüfungen wird dieser Teil nur einmal abgefragt, vorausgesetzt, du hast ihn beim ersten Mal bestanden.
Modul: Motor
  • 213 Fragen
  • 15 Navigationsaufgaben mit je 9 von 15 Fragen

Modul: Segel - (Es gibt keinen "Segel-Schein") Voraussetzungen
- (keine Voraussetzungen) Schwierigkeit  Erforderliche Vorbereitungszeit
ca. 3 - 4 Wochen
(Wenn du es genauso entspannt wie wir magst, kannst du unserem Plan folgen. Dann wirst du genau 35 Tage brauchen.)

 Sportbootschule

        Kiel        Friedrichsort

 

               Kiel

(Schilksee)

Rendsburg

Eckernförde

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                  ( Amrum )

 

 

 

      Schulungsraum        Marthastrasse 5

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